Einige tolle truppen Bilder:
Altwarp – Ehemaliger Kontrollpunkt im Hafen

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Altwarp wird erstmalig 1136 urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte leben die Einwohner von Fischerei und Landwirtschaft, im 18. und 19. Jahrhundert außerdem von der Schiffahrt. In dieser Zeit erwirbt sich Altwarp einen gewissen Wohlstand.
1937 errichtet die Wehrmacht bei Altwarp einen Truppenübungsplatz mit See-Luft-Schießplatz. Wegen des sandigen Bodens sind hier kurzzeitig Einheiten des Afrikakorps zu Übungen stationiert.
In Altwarp befinden sich neben drei Truppen-Barackenlagern auch ein Kriegsgefangenenlager als Außenlager des in Stargard in Pommern liegenden Stammlagers IID für französische, belgische und sowjetische, später auch italienische Kriegsgefangene.
Nach kurzer Nutzung im Mai/Juni 1945 durch die Rote Armee werden die Lager 1946 bis 1947 als Quarantänelager für Flüchtlinge vor allem aus den tschechischen Kreisen Aussig und Reichenberg im Sudetenland genutzt.
Ab 1952 ist Altwarp erneut militärischer Standort. Bis 1961 sind Teile einer Panzerdivision der NVA hier stationiert, danach eine Fla-Raketenabteilung und Einheiten der Luftverteidigung.
Nach der Wiedervereinigung wird der Standort 1991 aufgelöst. Bis heute finden sich im Wald um Altwarp Bunkeranlagen und ehemalige Kasernen und Militärgebäude.
1996 wird der Altwarper Hafen ausgebaut und der Personenfährverkehr zwischen Altwarp und dem polnischen Neuwarp eröffnet. 1999 wird der Hafen um einen Fähranleger erweitert.
Die "Butterschifffahrt" floriert, was dem ort einen großen Zustrom an Tagestouristen beschert. Seit dem Beitritt Polens zur Europäischen Union ist die Butterschifffahrt jedoch beendet, und 2010 wird wegen mangelnder Nachfrage auch der Fährverkehr nach Neuwarp eingestellt.
Monreal – Elzbach

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Monreal liegt im Elzbachtal in der Vordereifel.
Urkundlich erstmals erwähnt wird es 1193 als „Cunisberch“ (Königsberg). Anfang des 13. Jahrhunderts gerät es in den Herrschaftsbereich der Grafen von Virneburg, die den Ort als Lehen vom Erzstift Trier erhielten. Der Mode der Zeit entsprechend verwendeten sie von nun an den französischen Namen „Monroial“ (= Königsberg). Später wurde daraus der heutige Name "Monreal".
1545 starb das Grafengeschlecht von Virneburg aus und Monreal fiel zurück an das Erzstift Trier, das nun eigene Amtmänner einsetzte.
Der Ort wurde 1632 von schwedischen und 1689 im Pfälzer Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg entstand im Ort eine bedeutende Tuchindustrie. Prächtige Fachwerk- und Bruchsteinbauten zeugen vom einstigen Wohlstand.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts verarmte der Ort, da die Tuchindustrie sich im Zuge der Industrialisierung stark veränderte.
Erst in den 1930er Jahren erholte sich Monreal, als man begann, den Reiz der romantischen Eifel zu schätzen.
Oberhalb des Ortes liegen die Ruinen der Löwen- und der Philippsburg. Beide wurden im 13. Jahrhundert durch die Grafen von Virneburg errichtet.
Monreal is situated in the valley of the Elz in the Eifel.
It is first documented in 1193 as "Cunisberch" (Koenigsberg). In the beginning of 13th Century, it falls under the jurisdiction of the Counts of Virneburg who received the town as a fief from the archbishop of Trier. According to fashion at that time they used the French name "Monroial" (= Koenigsberg), which later transformed to the current name "Monreal".
In 1545 the Virnburg family ceased and Monreal fell back to the archbishop of Trier, who now used his own bailiff.
The town was destroyed in 1632 by Swedish and 1689 by French troops.
After the Thirty Years War Monreal was an important place in the cloth industry. Splendid half-timbered and stone buildings testify to the former prosperity.
In the second half of the 19th Century cloth industry changed dramatically in the wake of industrialization, and the place became impoverished.
Only in the 1930s, when people began to appreciate the charm of the romantic Eifel, Monreal recovered.
Above the village are the ruins of the Loewenburg and the Phillipsburg. Both were erected in 13th Century by the Counts of Virneburg.